Jagdanleitung





Von der Haselmaus gefressene Nuss: Nagespuren parallel zum Nussrand


Auch wenn unser tolles Projekt schon abgeschlossen ist, kann man noch immer eine "Nussjagd" unternehmen. Wenn ihr wissen wollt, ob bei euch Haselmäuse leben, könnt ihr uns eine Auswahl angeknabberter Nüsse schicken. Ihr helft damit herauszufinden, wo die kleine Haselmaus noch vorkommt und erweist der Wissenschaft und dem Naturschutz einen großen Dienst!

Wir haben noch Material zur Unterstützung einer Nussjagd vorrätig, ruft uns gerne an.


Hier die Anleitung für einen Nussjäger oder eine Nussjägerin:


1. Wähle dir Wälder, Feldgehölze oder alte Hecken aus und suche dort nach Haselnusssträuchern.

2. Wenn möglich, finde eine Stelle mit vielen Sträuchern und beginne die Nussjagd unter einem Strauch mit vielen Haselnüssen. Die Haselmaus knackt ihre Nüsse übrigens im Strauch, die leeren Schalen findet man also am ehesten im Außenbereich des Strauchs und nicht so sehr direkt am Stamm. Sind keine Haselnüsse zu finden, versuche es in einem anderen Waldstück.

3. Sammle aufgenagte Haselnüsse und notiere, wie lange du gesucht hast. So können wir später nachvollziehen, wie einfach es war, die Nüsse zu finden. Nach Möglichkeit solltest du rund 20 Minuten unter einem Strauch oder einer Strauchgruppe suchen. Für den ganzen Wald sind insgesamt 2 Stunden Jagdzeit ausreichend.

4. Nach einer erfolgreichen Nussjagd sortierst du die Nüsse nach den Spuren, die du an ihnen entdeckst. Sind Nüsse dabei, von denen du denkst, dass eine Haselmaus sie zwischen den Zähnen hatte, sende einige davon an uns. Bitte gib unbedingt den Ort, an dem du gesucht hast an - und das möglichst genau! (Am besten sind GPS-Koordinaten.)

Am besten, du steckst die Nüsse zum Versenden in eine Filmdose oder ein Ü-Ei. Sonst kann es passieren, dass nur Bruchstücke ankommen. Den Umschlag sende bitte an:

NAJU Niedersachsen
Alleestraße 36
30167 Hannover

Gruppen sollten ihre Nüsse am besten gesammelt einsenden