Tipps für Kids

Kräutersalz

Zur Zeit wachsen draußen viele leckere Wildkräuter. Diese schmecken gut und haben zum Teil eine heilende Wirkung. Damit du sie jeden Tag zur Mahlzeit einsetzen kannst, haben wir hier ein tolles Rezept für Kräutersalz für dich!

 

Saisonale Kräuter im Mai:

 

  • Weißdorn
  • Brennnessel
  • Gänseblümchen
  • Gundermann
  • Zitronenmelisse
  • Borretsch
  • Giersch

 

 

 

Du benötigst:

 

  • Kräuter deiner Wahl aus dem Garten oder Wald (informiere dich vorher über die Kräuter und pflücke keine, bei denen du dir nicht sicher bist, ob sie giftig sind oder frag am besten deine Eltern)
  • Grobes Salz (Ursalz, Meersalz, Steinsalz)
  • Einen Mörser
  • Ein Schraubglas
  • Einen Backofen

So geht´s:

Wasche die Kräuter nach dem Pflücken gründlich. Nun hackst du sie klein und vermengst sie mit dem Salz. Lege alles auf ein Backblech und lasse es im Ofen bei 60 Grad ca. 20 Minuten trocknen. Nun gibts du alles in einen Mörser und reibst es zu einem Pulver.
Wenn du mit der Konsistenz zufrieden bist, füllst du es in einem luftdiften Schraubglas ab.
Nun hast du ein tolles Kräutersalz zum Würzen und Verfeinern deiner Lieblingsspeisen. Ebenso ist diese Variante ein schönes Geschenk für Freunde, Familie und Co..

Guten Appetit!

 

Schwalbennesthilfe

Foto: Rolf Jürgens

Hilf den Schwalben, ihr Nest zu bauen.

Von April bis Juni benöner Schlammtigen die Schwalben Lehm für ihre Nester. Hierbei r ihre Nester. Hierbei kannst du ihnen zur Seite stehen.

 

Du benöner Schlammtigst:

- Ein Stür ihre Nester. Hierbei ck Teichfolie

- ein paar dicke Steine - 2 Eimer Lehm

- Heu

- Wasser

 

So geht’s:

Lege die Folie in eine Mulde und beschwere die Ränder mit den Steinen. nder mit den Steinen. Nun vermischst du den Lehm mit dem Wasser und dem Heu und lege das Gemisch auf die Folie. Wänder mit den Steinen. hle einen Ort, den die Schwalben gut erreichen. Sorge immer dafür ihre Nester. Hierbei r, dass das Gemisch feucht bleibt, damit es nicht auf der Folie hart wird.

Die Schwalben sagen Dankeschöner Schlammn :)

Löwenzahnsalat mit Gänseblümchen

Foto: Andrea Goike

Jahreszeit: Frühling, Sommer

 

Zeitbedarf: ab 15 Minuten

 

Zutaten:

  • 200g frische Löwenzahnblätter
  • 50g Gänseblümche
  • eine halbe Knoblauchzehe
  • Öl
  • Essig 
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Gartenkräuter
  • saure Sahne

Die Löwenzahnblätter und Gänseblümchen gründlich waschen.  Nur die Blätter des Löwenzahns verwenden, die Stängel sollte man nicht verzehren. Die Blätter des Löwenzahns in dünne Streifen schneiden. Am besten vorher probieren: Falls die Blätter bitter schmecken, kannst du sie zwei Stunden in lauwarmem Wasser einweichen. Das entfernt die Bitterstoffe. 

Eine Schüssel mit der Knoblauchzehe ausreiben und die Streifen hineingeben. Während der Salat in der Schüssel zieht, wird die Salatsauce zubereitet. Dazu vermischt man 2 EL saure Sahne mit einem Schuss Essig, Salz, Pfeffer, Zucker und Kräutern. Nach und nach das Öl unterrühren, bis eine sämige Sauce entstanden ist. Den Salat kurz vor dem Servieren mit der Sauce mischen.

Bon Appétit

 

 

Steckbrief Löwenzahn

Fotos: Andrea  Goike

Name: Gemeiner Löwenzahn (Taxacum offici-nale)

 

Verbreitung: Der Löwenzahn besitzt 2300 Arten seiner Gattung. Die Pflanze ist weit verbreitet und ist in viele Klimazonen anzutreffen, ausgeschlossen sind tropische und subtropische Klimazonen

 

Vorkommen: Die Pflanze wächst auf Wiesen, Äckern, Weiden wie auch in deinem Garten und in Parkanlagen. Oft wird er an „Unkraut“ bezeichnet.

 

Aussehen: Kann bis zu 50 cm hoch werden. Die Blüte ist goldgelb. Der Stängel ist blattlos und hohl. Die Wurzeln können bis zu 2 m tief in die Erde wachsen

 

Blütezeit: Von März bis November.

 

Besucher: Gerade im Frühling ist der Löwenzahn eine nährstoffreiche Pflanze für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Ca. 40 Falterarten ernähren sich von dem Löwenzahn, da er Nektar spendet. Auch Vogelarten verwenden die Samen der unreifen Pusteblume als Nahrung für ihrer Jungen.

 

Vermehrung: Aus dem Löwenzahn wird die Pusteblume. Bei einer Pflanze entstehen ca. 5000 fallschirmbewehrte Samen, die sich über den Wind verteilen. Da die Samen sehr leicht sind, können sie bei viel Wind bis zu 10 km weit fliegen. Für die Vermehrung benötigen sie keine Bestäubung.

 

Besonderheiten: Die Stängel und Blätter enthalten einen Milchsaft. Saugen an den Stängeln könnte Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

 

Die Blätter und Wurzeln können verzehrt werden. Der Löwenzahn wird als Heilpflanze verwendet. Es gibt viele verschiedene Zubereitungen aus dieser tollen Pflanze.

 

TIPP: Geh raus, hol tief Luft und verpuste so viele Samen der Pusteblume wie du kannst. So kannst du dem Löwenzahn bei der Vermehrung helfen.

 

Naturdetektive aufgepasst

Foto: Klaus Kreft

Du sitzt in deinen Garten oder im Park und siehst überall die schönen, goldgelben Blüten des Löwenzahns? Vielleicht hast du ja Lust, als Naturdetektiv aktiv zu werden. Du kannst eine Pflanze über Tage hinweg beobachten und alles zu notieren, was dir an dieser Pflanze auffällt. In ein paar Tagen zeigen wir dir den Steckbrief dieser Pflanze, vielleicht findest du viele Dinge wieder, die du selber schon herausgefunden hast? Gerne kannst du dir auch ein paar Buntstifte schnappen und den Löwenzahn aufmalen J Viel Spaß

 

Hier sind ein paar Fragen, die dir helfen könnten.

 

Wo wächst die Pflanze /Wie ist der Standort beschaffen?

 

Wird die Pflanze von Tieren besucht? Wenn ja, welche Tiere sind es?

 

Wo auf der Pflanze befinden sich Tiere?

 

Wie sieht die Blüte aus? Verändert sich die Blüte?

 

Wie riecht die Blüte?

 

Wie sehen die Blätter aus?

Waldspaziergang-Waldmandala

Foto: Anna Rentz

Im Wald gibt es so viele Farben, Formen, Gerüche und vieles mehr!

 

Du könntest dich mit einer Suchliste auf den Weg machen und viele Dinge finden, mit denen du nachher ein ganz natürlich buntes Waldmandala gestalten kannst.

 

Hier haben wir dir ein paar Beispiele aufgeführt, die du dir abschreiben kannst. Vielleicht fallen dir selber noch Eigenschaften ein.  Du wirst überrascht sein, was du alles finden wirst :)

 

Beispiele für deine Suchliste:

  • Etwas Rotes
  • Etwas, was dir gut gefällt
  • Einen Sonnenspeicher
  • Einen Samen
  • Etwas Essbares (aber nicht probieren)
  • Etwas, das duftet
  • Etwas Rundes
  • Etwas Weiches
  • Etwas Spitzes
  • Etwas Gerades
  • Etwas Dünnes
  • Etwas mit Dornen
  • Etwas, das raschelt
  • Etwas Gelbes
  • ……

 Wenn du deine Liste abgehakt hast, kannst du aus den Materialien ein tolles Mandala formen.

Wähle die Wanze des Jahres!

Foto: Andrea Goike

Jetzt mitmachen und die Wanze des Jahres wählen!

Es gibt den Vogel des Jahres, die Libelle des Jahres und sogar den Einzeller des Jahres, aber keine Wanze des Jahres!

 

Das wollen wir ändern und rufen alle Kinder auf, uns den Namen ihrer Lieblingswanze zu schreiben und zwar bis zum 30. November per Mail an meike.lechler@nabu.de oder per Post an:

 

NAJU
Stichwort: Lieblingswanze
Karlplatz 7
10117 Berlin

Zusätzlich kannst du dir noch einen Bestimmungshilfe herunterladen. Diese findest du hier:

https://www.najuversum.de/wanzenwelt/

Handcreme selber machen

Fotos: Anna Maria Rentz

Da wir alle in den letzten Wochen sehr häufig unsere Hände waschen, werden diese auch schnell trocken. Dagegen haben wir etwas für euch! Eine selbstgemachte Handcreme😍

 

Für 200g Handcreme benötigst du:

100g Kokosöl

50g Sheabutter

20g Kakaobutter

30ml Olivenöl 

eine Hand voll Ringelblumen (frisch oder getrocknet)

 

1.Erhitze das Kokosöl (nicht über 80 Grad)

2.Gebe die Blumen dazu und lasse sie einziehen.

3.Nach 20 min (gerne länger) siebst du sie ab, sodass keine Blumenrückstände bleiben. 

4.Erhitze nun die anderen Öle und vermenge alles miteinander.

5.Fülle alles in ein Glas und bewahre es im Kühlschrank oder an einem lichtdichten, kühlen Ort auf.

6.Wenn die Creme zu hart geworden ist, kann man die Öle nochmal erhitzen und Olivenöl hinzufügen.

Wichtig ist es, die Öle nie über 80 Grad zu erhitzen. Sonst verbrennt alles und die Fettmoleküle werden zerstört.

vegane Apfel-Zwiebel-Leberwurst

Du möchtest weniger tierische Produkte verwenden, um das Tierleid zu reduzieren und?

Mit dieser tollen Variante kannst du dir selber Aufstriche herstellen.

Hier hast du ein tolles Rezept für eine leckere Alternative zur Leberwurst. Zusätzlich kannst du regionale Produkte verwenden.

Fotos: Anna Maria Rentz

Du möchtest weniger tierische Produkte verwenden, um das Tierleid zu reduzieren und die Umwelt schonen?

Mit dieser tollen Variante kannst du dir selber Aufstriche herstellen.

Hier hast du ein tolles Rezept für eine leckere Alternative zur Leberwurst. Zusätzlich kannst du regionale Produkte verwenden.

 

Du brauchst: 

- 250g Kidneybohnen (gekocht und aus dem Glas)

- ½ rote Zwiebel

- ½ Apfel

- 1 Knoblauchzehe

- 3 TL Paprikapulver

- 1 TL Salz

- ½ TL Pfeffer

- ½ TL Majoran

- 2 EL Hefeflocken (optional)

- 1 EL Rapsöl

 

1. Zwiebel, Apfel und Knoblauch schälen, in Stückchen schneiden und mit etwas Wasser in der Pfanne glasig andünsten.

2. Kidneybohnen abtropfen lassen und mit den Zwiebeln, Äpfeln und Knoblauch in einer Schüssel pürieren.

3. Gewürze und Öl hinzugeben und weiter pürieren bis eine cremige Masse entsteht. Wenn die Masse zu fest ist, kannst du einen Schluck Wasser hinzugeben.

4. Nun nur noch die Creme abschmecken und in ein luftdichtes Glas füllen.

5. Bewahre die „Leberwurst“ im Kühlschrank auf. Sie hält sich ca. 1 Woche.

 

Deine Vorteile:

- Frische und gesunde Lebensmittel

- Du reduzierst das Leid von Tieren

- Regionale und saisonale Produkte

- Weniger Verpackungsmüll

- Du bist unabhängiger von der Lebensmittelindustrie

- Du kannst selber kreativ werden und sie nach deinem 

Geschmack kreieren

- Du tust etwas Gutes für die Umwelt

- Deine Freunde und Verwandte freuen sich sicherlich 

über deinen Tatendrang

- Du kannst ein Vorbild für andere sein

 

Guten Appetit, die Tiere werden es dir danken :)

"Schreib doch mal wieder der Oma!"

Foto: Andrea Goike

Ostern steht vor der Tür, doch leider sind wir eingeschränkt, unsere Liebsten zu besuchen. Wenn du Ihnen trotzdem zeigen möchtest, wie wichtig sie dir sind, versende doch mal wieder eine schöne Postkarte. Diese Postkarte kannst du ganz einfach und naturbewusst selber gestalten.

 

Du brauchst:

  •  Pappe
  • Tusche
  • Pinsel                                             
  • Kartoffeln
  • Messer

Anleitung:

Schneide aus Pappe eine Karte aus. Die Größe ist Din A6. Du kannst dir auch eine alte Postkarte suchen und sie als Schablone verwenden. Nun halbierst du die Kartoffel und schnitzt auf der glatten Fläche ein schönes Muster hinein (z.B. Blume, Sonne, Erdbeeren etc.). Dieses Muster muss sich von der glatten Fläche abheben (ca. 2mm). Nun kannst du das Muster mit Tusche bemalen und auf die Pappe drücken. Schnitz dir gerne ein paar Kartoffeln zurecht, um die Karte abwechslungsreich und farbenfroh zu gestalten. Wenn du gerade keine Kartoffel zur Hand hast, kannst du auch deine Finger mit Tusche bemalen und aus dem Fingerabdruck mit Filzstiften, Gesichter und Tiere gestalten. Lass ein bisschen Platz für die Adresse. Wenn alles getrocknet ist, kannst du deinen Verwandten ein paar liebe Worte schreiben. Jetzt nur noch frankieren und ab die geht Post. Oma, Opa, Tante oder Onkel freuen sich garantiert über diese tolle Oster-Überraschung.

Nisthilfe

Fotos: Andrea Goike

Diese Nisthilfe bietet eine tolle Gelegenheit, den Erhalt von Artenvielfalt zu unterstützen. Hier können viele verschiedene Insekten einen Unterschlupf finden. Gleichzeitig könnt ihr euren Balkon oder Garten verschönern und habt eine tolle Möglichkeit von zu Hause aus etwas für die Natur zu tun.

 

Ihr braucht:

  • 1 Dose (ohne Deckel mit Boden)
  • Farben/Pinsel
  • verschiedene Halme (z.B. Bambus oder Schilf)
  • Paketschnur (ca. 50 cm lang)
  • Nagel
  • Hammer

Anleitung:

 

Zuerst sucht ihr euch tolle Farben aus und bemalt die Dose, wie es euch gefällt. Lasst sie anschließend trocknen. Dann bohrt ihr ein Loch am Rand des Bodens, hierzu könnt ihr einen Nagel und Hammer nehmen. Danach zieht ihr das Band durch das Loch aus der Dose heraus und bindet es zusammen. Dies dient zur Aufhängung der Nisthilfe. Jetzt fehlen nur noch die Halme. Hierbei schneidet ihr sie so lang ab, wie die Dose hoch ist. Die Dose muss nun mit den Halmen befüllt werden. Wenn alle Halme in der Dose dicht beieinander liegen, ist die Nisthilfe fertig und ihr könnt sie aufhängen. Achtet darauf, dass die Halme von innen glatt sind, sonst können die Insekten hängen bleiben und sich verletzen.

 

Viel Freude mit der selbstgebastelten Nisthilfe. Die Insekten werden es euch danken

Die NAJU vor Ort

Finde im NAJU-Terminkalender heraus wann und wo was stattfindet. Ihr wollt einen NAJU-Termin melden? Dann seid ihr hier auch genau richtig. 

 

Bilder in Header von Andrea Goike, Sina Joswig, Matthias Freter

Newsletter-Anmeldung

Die Naju im Web

NAJU (Naturschutzjugend) Niedersachsen

Landesgeschäftsstelle

Alleestraße 36

30167 Hannover

Telefon:  0511 9110530